Der Sieg des Kapitals

Ulrike Herrmann diskutiert, wie der Reichtum in die Welt kam

Der Kapitalismus geht uns alle an: Er ist ein totales System, das alle Lebensbereiche
durchdringt. Daher sollte jede*r wissen, wie er funktioniert.
Ulrike Herrmann erklärt, wie der Kapitalismus historisch entstanden ist und räumt mit diversen Missverständnissen auf. Sie erläutert, warum wir nicht in einer Marktwirtschaft leben, Kapital nicht das Gleiche wie Geld ist, uns keine Inflation droht oder die Globalisierung keine Gefahr darstellt. Sie zeigt, warum der Kapitalismus ständig zu Krisen neigt und wie man ihn politisch steuern müsste. So wird deutlich, dass der Staat nicht der natürliche Feind des Kapitalismus ist – sondern ihn überhaupt erst ermöglicht.

Veranstaltet von Occupy Bochum und Bahnhof Langendreer in der Reihe „Für ein richtiges Leben und arbeiten! Bochumer Debatte“, gefördert von der Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt.

Ulrike Herrmann ist Wirtschaftskorrespondentin bei der taz – die tageszeitung und veröffentlichte zuletzt „Der Sieg des Kapitals. Wie der Reichtum in die Welt kam: Die Geschichte von Wachstum, Geld und Krisen“.

 

Vortrag und Diskussion

Di., 14. April 2015, 19:00 Uhr

Bahnhof Langendreer
Studio 108
Wallbaumweg 108
44894 Bochum